SIGNAL TO NOISE
Intermedia Live-Performance „Signal to Noise“ - ein radikales Ausloten im Spannungsfeld zwischen Bild, Zeichen und Klang
Cornelia Caufmann und Karlheinz Essl nutzen die Unmittelbarkeit von Live-Elektronik und freier Improvisation. Ihre Performance bewegt sich am Schnittpunkt zwischen akustischem Impuls und malerischem Ausdruck. Ton und Bild entstehen gleichzeitig und beeinflussen sich gegenseitig – eine meditative und radikale Erforschung im direkten Wechselspiel von kalligrafischem Spur und elektronischem Sound.
Essl reagiert in seiner klanglichen Übersetzung am Synthesizer live auf die entstehenden visuellen Strukturen. Seine Sound-Performance („Noise“) übersetzt die Dynamik, den Rhythmus und die Dichte von Caufmanns Pinselstrichen („Signal“) in elektronische Klanglandschaften.
Das „Poetische“ liegt in der Verwandlung des Flüchtigen in ein bleibendes Zeichen und umgekehrt, im Sinne des griechischen Wortes „poiesis“. Es entsteht eine Poesie der Resonanz, bei der zwei völlig unterschiedliche Sinne (Hören und Sehen miteinander) verschmelzen (Synästhesie). Diese Synästhesie ist im Foyer des Künstlerhauses organisch und physisch spürbar.
Signal to Noise - Intermedia Live-Performance vom 12.9.2026 mit Karlheinz Essl und Cornelia Caufmann im Kunstverein Kärnten - Fotos Copyright Edwin Kaufmann

