SIGNAL TO NOISE

Intermedia Live-Performance „Signal to Noise“ - ein radikales Ausloten im  Spannungsfeld zwischen Bild, Zeichen und Klang

Basierend auf einem Konzept von
Cornelia Caufmann – Bildende Künstlerin - Kalligraphie
Karlheinz Essl – Komponist – Modular-Synthesizer

Caufmann und Essl nutzen die Unmittelbarkeit moderner Live-Elektronik und freier Improvisation: Basierend auf den künstlerischen Konzepten beider Akteure ist diese Performance im dialogischen Austausch am Schnittpunkt zwischen akustischem Impuls und malerischem Ausdruck angelegt. Ton und Bild entstehen gleichzeitig und beeinflussen sich gegenseitig. Wo Fluxus oft das Alltägliche oder das Happening feiert, fokussieren sich Caufmann und Essl auf die Ästhetik des Mediums selbst. Es ist keine ironische Antikunst, sondern die meditative und radikale Erforschung des direkten Wechselspiels von analoger Spur (Kalligraphie) und analogem Signal (Synthesizer).

Das „Poetische“ liegt in der Verwandlung des Flüchtigen in ein bleibendes Zeichen und umgekehrt im Sinne des griechischen Wortes poiesis. Es entsteht eine Poesie der Resonanz, bei der zwei völlig unterschiedliche Sinne (Hören und Sehen) miteinander verschmelzen (Synästhesie). Die Synästhesie ereignet sich organisch und physisch spürbar im Foyer des Künstlerhauses.